Bankensektor blickt auf gutes Jahr zurück

Die Bankinstitute in Liechtenstein haben das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit und den Reingewinn 2022 im Jahresvergleich zweistellig gesteigert. Zudem konnte ein Nettozufluss an Kundengeldern verbucht werden. Das Verhältnis von Aufwand zu Ertrag fiel leicht schlechter als 2021 aus.

Die zwölf Bankinstitute in Liechtenstein konnten 2022 insgesamt ein gutes Ergebnis ausweisen, informiert das Amt für Statistik in einer Mitteilung. Seinen Erhebungen zufolge stieg das Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit im Jahresvergleich um 14,5 Prozent auf 272,9 Millionen Franken an. Der Reingewinn legte im selben Zeitraum um 30,9 Prozent auf 264,2 Millionen Franken zu.

Allerdings mussten die Bankinstitute mehr Aufwand für den gleichen Ertrag einsetzen. Konkret fiel das Verhältnis von Aufwand zu Ertrag mit 76,9 Prozent um 4,7 Prozentpunkte höher als 2021 aus. Dabei standen Geschäftserträgen in Gesamthöhe von 1,58 Milliarden Franken Aufwände in Gesamthöhe von 1,21 Milliarden Franken gegenüber.

Die Zahl der im Bankensektor beschäftigten Personen legte im Jahresvergleich von 2287 auf 2469 Vollzeitäquivalente zu. Erfolge können die Bankinstitute auch bei den Kundenvermögen ausweisen. Hier wurde ein Nettozufluss von 8,8 Milliarden auf 187,2 Milliarden Franken verbucht. Inklusive Tochtergesellschaften verwalteten die zwölf Bankinstitute Ende 2022 Kundenvermögen von insgesamt 414,4 Milliarden Franken. Der entsprechende Neugeldzufluss belief sich auf 38,2 Milliarden Franken.

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