Fondsgesellschaften in Liechtenstein

Der aufstrebende Fondsplatz Liechtenstein überzeugt mit einer breiten Palette an Möglichkeiten der Fondsgründung und besticht im internationalen Vergleich mit einer raschen Zulassungsdauer sowie moderaten Gründungs-, Verwaltungs- und Aufsichtskosten.

1996 wurde der erste Fonds nach Liechtensteinischem Recht aufgelegt. Seither hat der Fondsplatz ein kontinuierliches Wachstum erlebt. Der Kunde profitiert von der Flexibilität eines innovativen Fondsstandortes mit EU-kompatiblen Fondsstrukturen. Dank dem EU-Passporting wird ein einfacher und diskriminierungsfreier Zugang zum europäischen Markt gewährt. Ein grosser Teil der in Liechtenstein domizilierten Fonds sind Private Label Fonds. Diese Investmentfonds sind individuell auf die Bedürfnisse des Promotors abgestimmt. Fondspromotoren sind hauptsächlich unabhängige Vermögensverwalter, Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM), Family Offices oder vermögende Privatkunden. Sie bestimmen den Namen, die Anlage- und Vertriebsstrategie sowie die Gebührenstruktur.

Schnelle und effiziente Lancierung von Fonds

Kurze Behördenwege sorgen für eine schnelle und effiziente Lancierung von Fonds. Die Dauer der Zulassung beziehungsweise der Zusage zum Vertrieb durch die Finanzmarktaufsicht ist gesetzlich mit Obergrenzen festgelegt und beträgt, je nach Fondstyp, 10 oder 20 Arbeitstage. Ausgaben für die Gründung, laufende Verwaltungs- und Aufsichtskosten sind im internationalen Vergleich sehr konkurrenzfähig. Einmal lanciert, unterliegen liechtensteinische Fonds der unbeschränkten Steuerpflicht. Die Erträge werden jedoch steuerlich freigestellt und somit effektiv nicht besteuert. Eine Quellensteuer auf Ausschüttungen kennt Liechtenstein zudem nicht. Zum Schutz der Anleger im Fondsgeschäft hat Liechtenstein strikte Wohlverhaltensregeln eingeführt. Die Geschäftstätigkeit der Fondsgesellschaften wird von der Aufsichtsbehörde und akkreditierten Wirtschaftsprüfern überprüft.

Zahlen und Fakten zu Liechtensteinischen Fonds

Ende 2020 waren bei insgesamt 16 Verwaltungsgesellschaften bzw. Verwaltern alternativer Anlagefonds (AIFM ), sowie einer selbstverwalteten Anlagegesellschaft, 522 liechtensteinische Fonds zugelassen. Ein Fonds kann aus einem oder mehreren Teilfonds bestehen. Ende 2020 waren 295 Single- bzw. 458 Teilfonds zugelassen. Die verwalteten Nettovermögen beliefen sich Ende 2020 auf CHF 59,1 Mrd. Die Anzahl an ausländischen Fonds mit einer Zulassung zum Vertrieb in Liechtenstein betrug 572 und die der Teilfonds mit Vertriebszulassung 1872.

 

Der Liechtensteinische Anlagefondsverband (LAFV) wurde im Jahr 2000 als Interessenverband gegründet. Seine Mitglieder sind alle UCITS-Verwaltungsgesellschaften, die meisten Manager von alternativen Investmentfonds (AIFM) und weitere Dienstleister der Fondsbranche wie zum Beispiel Depotbanken, Anwaltskanzleien, Wirtschaftsprüfer, spezialisierte IT-Dienstleister oder Aus- und Weiterbildungseinrichtungen. Er fördert die Entwicklung des Fondsplatzes Liechtenstein und vertritt die Interessen der heimischen Fondsbranche im In- und Ausland. Zudem ist der LAFV Mitglied im europäischen Dachverband EFAMA sowie im Weltverband IIFA.
www.lafv.li

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