Philanthropie im Wandel

Die sozialen und ökologischen Herausforderungen werden nicht weniger. Wie können gemeinnützige Stiftungen und Philanthropen trotz komplexen Umständen auch weiterhin einen positiven gesellschaftlichen Beitrag leisten? Dieser Frage ging die Konferenz «Zukunft Stiftung – Philanthropie im Wandel» am 12. Oktober in München nach.

Die hohe Teilnehmerzahl von über 100 Personen zeigt, dass die vom renommierten Magazin DIE STIFTUNG aus dem F.A.Z.-Fachverlag organisierten Konferenz mit ihrer Fragestellung den Nerv der Zeit getroffen hat. Mitglieder aus Vorstand, Aufsichtsgremien und Geschäftsleitung gemeinnütziger Organisationen tauschten Erfahrungen aus. Impulsvorträge, Diskussionsformate und Interviews boten neue Perspektiven auf aktuelle und künftige Herausforderungen.

Als Vertreter des Finanzplatzes Liechtenstein nahm der Stiftungsexperte Hansjörg Wehrle an der Podiumsdiskussion «Die Sinnfrage: Stiftung, GmbH oder einfach spenden? Wie findet man die passende Art für gesellschaftliches Engagement?» teil. Inhaltliche Diskussionspunkte gingen von passenden Rechtsformen für das gemeinnützige Engagement bis hin zur Frage, wie man auch mit kleinen Spenden wirken kann und die passenden Engagement-Möglichkeiten findet. Eine perfekte Gelegenheit, die Protected Cell Company (PCC) ins Spiel zu bringen, die es erlaubt, über ein oder mehrere Segmente (Zellen), auch mit kleineren Beträgen gemeinnützig zu wirken.

Zudem gaben Fragen zur richtigen Kapitalanlage im Rahmen einer langfristigen, strategischen Ausrichtung des Stiftungsvermögens Anlass zu intensiven Diskussionen, denn gerade die aktuellen geopolitischen Ereignisse haben darauf grössten Einfluss. Insgesamt wurde festgestellt, dass sich das philanthropische Wirken in den letzten Jahren stark verjüngt hat und insbesondere bei der jüngeren Generation einen hohen Stellenwert hat, sei es ehren- oder hauptamtlich oder eben über finanzielles Engagement.

«Die Konferenz zeigte deutlich auf, in welchem Spannungsfeld sich gemeinnützige Stiftungen heute bewegen. Während die gesellschaftlichen Probleme wachsen, müssen gemeinnützige Institutionen vermehrt Kooperationen und Partnerschaften untereinander suchen, um sämtliche Ressourcen bestmöglich einzusetzen. Die Veranstaltung bot die perfekte Gelegenheit, gemeinsame Lösungsansätze zu diskutieren, die es Stiftungen ermöglichen sollen, ihr philanthropisches Engagement auch in Zukunft zielgerichtet und effektiv fortzuführen», so Hansjörg Wehrle.

Wiederum eine sehr gute Gelegenheit, den Finanzplatz Liechtenstein mit all seinen Facetten im Süddeutschen Raum zu präsentieren.

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